Snuttock ‚Stay‘ Video Premiere – Musiknachrichten



Music-News.com ist stolz darauf, die exklusive Weltpremiere von ‚Stay‘ Snuttock zu veranstalten.

Jedes Bild auf Ihrem Bildschirm besteht aus winzigen Punkten. Wenn Sie Videos in hoher Auflösung betrachten, kann dies leicht aus den Augen verloren werden. Sie könnten vergessen, dass Sie auf eine listige Anordnung von Pixeln starren – Lichtpunkte, die von einem erfahrenen Videofilmer manipuliert und neu angeordnet werden können. Das ist die Magie des Filmemachens: die wundersame Illusion, die durch das kontinuierliche Bild erzeugt wird. Aber Sänger Bryan Lee und Multiinstrumentalist Christopher Lee Simmonds von der dunklen elektronischen Popgruppe Snuttock wissen alles über Phantome, digital und anders. Sie sind selbst technologische Betrüger, und ihre lange Geschichte, alternative Mischungen zu kreieren, zeigt ihr Verständnis von Neuordnung, Manipulation und Gegenüberstellung. In dem Clip für den neuen und entsprechend betitelten Robot Mix ihrer 2020er Single „Stay“ zeigen sie uns die Pixel – und bemerkenswerterweise werden sie umso faszinierender, je detaillierter die Bilder werden.

Die Originalversion von „Stay“ war eine Abkehr von Snuttock: ein glänzender, von Herzen kommender Synthpop-Song, der an die romantischsten Balladen der 80er Jahre erinnert. Die Mischung betonte die Wärme von Lees Stimme und die Süße seiner Harmonien, und Simmonds unterstützte ihn mit einigen der geradlinigsten und süchtigesten Musikstücke im tiefen Katalog der Band. Aber kein Anhänger von Snuttock hätte denken können, dass sie es dabei belassen würden. Snuttock ist es gewohnt, ihre Songs so weit wie möglich zu bringen – und im Robot Mix von „Stay“ haben sie ihren durch und durch angenehmen Popsong in eine seltsame und verarbeitete Zukunft geführt. Die Haken sind immer noch vorhanden (und riesig) und Lees Stimme behält ihre einladende Qualität. Der Groove ist jedoch härter, die Synthesizer funkeln heller und die Backing-Vocals wirken gleichzeitig gespenstischer und verführerischer. Snuttock hat seine Beherrschung der Kunst der Mischung unter Beweis gestellt und durch kreative Neuordnung Geheimnisse entdeckt, die in ihren Spuren verborgen sind.

Um ihre Vision für „Stay“ zu verwirklichen, haben Snuttock und Regisseur Ernie Mosteller die Schauspielerin und das Model Alisa Baksheeva engagiert. In dem eleganten, stilvollen, zum Nachdenken anregenden „Robot Mix“ -Video ist sie positiv jenseits der Welt und möglicherweise hergestellt: Sie schwebt teilnahmslos durch diese schönen Rahmen und trägt ein hautenges rotes Rollkragenkleid, das eine fast plastische Qualität annimmt. In einer verhaftenden Sequenz posiert sie vor einem Maschendrahtzaun vor einem riesigen Chemiespeichertank – alles und jeder wirkt androidartig, futuristisch, durch und durch halluzinatorisch. Die Leistung von Baksheeva wird durch Videoeffekte verstärkt, die auf die Pixel in den Frames aufmerksam machen, und im weiteren Sinne durch die künstliche Qualität dieses Bildes und der Videobilder im Allgemeinen. Niemals sind diese Pixel größer als wenn Mostellers Kamera auf Lee verweilt, der sich beim Singen in Linien, rechte Winkel und schwarz-weiße Quadrate auflöst.

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